1013 BF erreichten die Helden Kunchom. Die Helden, das waren der Ritter Bäromar, sein Knappe Leomar, die Händlerin Janka Daginen und der Entdecker Ancaron Fuchsfell. Für das Gauklerfest war eine Sensation angekündigt: der Auftritt der da Merinals, einer aventurienweit bekannten Gauklerfamilie. Eigentlich waren sie immer pünktlich, doch dieses Jahr waren sie selbst am ersten Tage des Festes noch nicht erschienen. Am zweiten Tage jedoch eilte eine rampunierte Kutsche wie von Dämonen gejagt in die Stadt Kunchom. Die Aufschrift auf dem Wagen war verblasst, als wenn jemand mit einem Scheuerlappen darüber gerieben hätte. Es war eine Kutsche der da Merinals. Von Panik ergriffen konnten sie berichten, dass sie am Rande der gorischen Wüste - sie hatten diesen Weg gewählt, um den Kriegswirren zu entgehen - von einem unheiligen Wesen, das sich mit Staub und Sand vom Rand des Hochplateaus der Wüste gelöst hatte, angegriffen worden. Ihren zweiten Wagen auf dem Jasper und Colon da Merinal fuhren, mussten sie zurücklassen. Die Tochter der da Merinals stand derart unter Schock, dass sie nur noch apatisch vor sich hinstarrte. Vorbei war es mit Freude des Festes und die Helden machten am nächsten Morgen auf den Weg um nach dem zurückgelassenen Wagen zu suchen. Unter ihnen war auch Rafim, der Karawanenführer und Bukhar, ein Geschichtenerzähler, den die Helden auf dem Fest kennenlernen durften.
Beim Wagen angekommen, konnten sie nur nch Jaspers Tod feststellen. Der Wagen war auf einer Seite aufgerissen und die Farbe war auf der anderen Seite vollkommen abgescheuert. Die Helden machten sich auf die Suche nach Colon, der beim Wagen nirgends auffindbar war. Ihre Suche führte sie in die Gorische Wüste. Das Hochplateau erreichten sie durch eine Klamm, die Pforte der Toten genannt, den hier war eine Grabkammer für die gefallenen Soldaten aus dem Kriegszug gegen Borbarad vor 400 Jahren.
Sonntag, 24. Juni 2007
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