Montag, 23. Juli 2007

Im Auge des Sturms (Mitte Praios 1019 BF)

Nach Ankunft in Khunchom, wurden erste Vorbereitungen zur Überfahrt nach Maraskan getroffen. Die Geweihte aus dem Al´Anfaner Ritus wurde kurzfristig mit wichtigerem Beauftragt und überreichte den Helden eine Kiste, mit vielen Dingen: Heiltränke, Antidote und 200 Dukaten. Thallian und Janka versuchten zunächst bei der Drachen-Ei Akademie vorstellig zu werden. Sie kauften einige Heiltränke und Zaubertränke und Thallian gab ein Artefakt in Auftrag. Leomar kaufte dort später ebenfalls zwei Heiltränke und ein Antidot sowie einen Unsichtbarkeitsring. Thallian und Leomar machten sich getrennt auf den Weg ins Maraskaner Viertel der Stadt, um etwas mehr über die Insel herrauszufinden. Viel war das jedoch nicht. Doch man erzählte ihnen jeweils das Gleiche. Die Insel ist Gefährlich. Alles, selbst das Wasser, sei vergiftet. Eine feuchte Dschungellandschaft mit verschlungenen Pfaden.

Bäromar und Leomar, die beim anlegen des Schiffes im Hafen begonnen hatten, die passende Wahl der Rüstung für Maraskan zu diskutieren, holten sich Rat bei einem Schmied. Leomars Wahl viel auf einen Kürass, Bäromars war die leichte Plattenrüstung. Den restlichen Tag verbrachten alle damit, sich noch mit Hängematten und anderen Reiseutensilien einzudecken.

Am Abend begaben sich Thallian, Bäromar und Leomar noch in den Schankraum um den von Leomar im Maraskanerviertel erworbenen Palmenwein zu trinken. Thallian erzählte ihnen, dass Sie morgen früh ein Schiff namens Perlbeisser ausfindig machen sollten.

Die Perlbeisser war ein 36 Mann starkes Schiff, welches Dattelöl geladen hatte und Geschützteile schmuggelte, wie die Helden später rausfanden. Der Kapitän des Schiffes war ein Man namens dfsgvdf. Das Schiff legte noch am Mittag ab, und ließ bald darauf den Hafen von Khunchom hinter sich. Der WInd war günstig und Maraskan sollte, Zwischenfälle nicht mit eingerechnet, zwei Tage dauern.

Am 2. Reisetag wurde die See unruhiger und am Horizont tauchte eine Flagge auf. Ein mittelreichesches Patrouillienschiff, dass zur Seeblockade Maraskans gehörte. Sie konnten dem Schiff entgehen ohne gesehen zu werden. Als jedoch ein zweites Schiff am Horizont auftauchte, dass genau auf sie zu hielt, hieß es Verhandeln. Der Kapitän konnte mit einigem glitzernen "Verhandlungsgeschick" eine Passage nach Maraskan erwirken, obwohl die Soldaten bei einer Durchsuchung die geschmuggelten Geschützteile entdeckten.

Wenige Stunden später rutschte alle das Herz tief in die Hose. Dunkle Wolken zogen am Himmel auf und die schwarze Wand schob sich langsam auf ihr Schiff zu - ein Rondrikan, der Schlimmste aller Stürme.

Den Sturm konnten sie nicht umfahren, und so fegte er mit aller Heftigkeit über die Helden hinweg. Die Ölfässer wurden im wankenden Schiff umhergeworfen und Schlugen ein Leck in die Flanke des Schiffes, welches der Magier mittels eines Fortifex schließen konnte. Drei Stunden tobte der Sturm, das Schiff verlor zwei Masten und fünf Männer. Die schwerverletzten wurden unter Deck gebracht und der Magier begann fünf auf magische Weise zu heilen. Leomar gab einem anderen einen seiner magischen Heiltränke. Noch war Ruhe und direkt über dem Schiff war ein Loch in der Wolkendecke und man konnte strahlend blauen Himmel sehen. Es war mittem im Auge des Sturms...

Montag, 16. Juli 2007

Die Helden erreichen Kunchom (Praios 1019 BF)

Die namnlosen Tage hatten begonnen, als sich die Helden auf den Weg von Samra zu den Ruinen von Zamorrah machten. Thallian war begeistert von der Idee, schließlich lebten in Zamorrah einst die Magiermogule vom Gadang, von denen er so viel gelesen hatte. Er wollte etwas mehr über sie herrausfinden - und über das Auge in seinem Kopf. Alle anderen hielten die Idee, die Ruinen an den namenlosen Tagen zu betreten für gefährlich und überstürzt. Dennoch machten sie sich auf, um Thallian zu schützen. Eine Stunde aufenthalt mehr wollten sie ihm nicht zugestehen.

Das die Reise nach Zamorrah ein Fehler war, spürten vorallem Leomar und Janka. Nach etwa einer Stunde Fußmarsch erreichten die Helden Zamorrah. Ein Ruinenfeld in dem unzählige Knochen von Tieren lagen. Der Wind wirbelte den Sand an vielen Stellen auf. Fast schien es als bewegte sich eine dieser Verwirbelungen auf sie zu. "Möge der Herr Boron und der Herr Praios, sowie die anderen zehn uns schützen an diesem Ort. Mögen Borons Schwingen sich schützend über uns legen und Praios Bannstrahl alles dunkle von uns fernhalten" Bestimmt und wohlklingen klang Leomars stimme, als er das Schutzgebet sprach. Seine Augen jedoch verrieten, dass er nicht Herr seiner Sinne war. Dieser Eindruck verstärkte sich für Janka noch, als sie ihn nach dem Gebet fragte und er sich nicht daran erinnern konnte. Ein Pfiff riss beide aus ihrem Gespräch. Es war Bäromar, der began Befehle zu erteilen. Was vorher wie eine Sinnestäuschung wirkte, stellte sich nun als wirkliche Gefahr heraus. Der Sandwirbel kam auf sie zu, daran gab es keine Zweifel mehr. Und er wuchs zu einem halbmenschlichen Wesen heran, nur um vieles größer. Es griff in die Erde und riss Gestein und Knochen herraus. Mit großer Wucht schleuderte er es in Richtung der Helden. Bäromar fand hinter seinem Schild Schutz, Thallian teleportierte sich aus der Gefahrenzone und Leila wich den Felsmassen geschickt aus. Nur Janka und Leomar wurden von den Gesteinen und Knochen überrollt. Der Ritter prellte sich seinen Arm. Es entbrannte ein Kampf, beim dem Ritter und Magier im Schutze eines Guardianum kämpften und nach kurzer Zeit die Überhand gewannen.
Leila kümmerte sich um die Verletzten, Jankas Arm war vollkommen zertrümmert, ansonsten aber ansprechbar. Leomar hingegen ring mit dem Tode. Ein Felsbrocken musste seine Hüfte zertrümmert haben und er war Ohnmächtig geworden. Er musste innere Blutungen haben. Ein zweiter Felsbrocken flog auf Leomar und den Magier zu und nur Leila ist es zu verdanken, dass Leomar nicht ein Zweites mal vom Stein getroffen wurde. Der Magier teleportierte sich schnell fort, doch Leomar lag ohne Schutz da, als Leila sich katzenhaft auf ihn warf und zur Seite riss. Der Stein verfehlte beide nur um wenige Finger.
Als der Kampf von Ritter und Magier gewonnen wurden, brachten sie Janka, die schon vom Magier einen Balsam Salabunde auf ihren zertrümmerten Arm gesprochen bekam, und nur noch kleine Schmerzen verspürte, und Leomar, auf einen Schild gelegt in den Perainetempel.
Dort sollte sich die Priesterin Leomars Verletzungen annehmen. Damit war Leomar für die restlichen namenlosen Tage ans Bett gefesselt. Ein Balsam des Magiers richtete zuvor noch einige der zersplitterten Knochen. Tsa sei dank, dass Leomar diesen Unfall vollkommen unbeschadet überstanden hatte.

Leomar führte in der Zeit viele Gespräche mit der Al´Anfanischen Boronia. Er dachte viel über den Tod nach, dem er nur knapp entgangen war und brauchte dafür die seelische Unterstützung der Boronia. 4 Tage lang betete er den Großteil jedes Tages an Boron, um ihm dafür zu danken, dass er noch unter den Lebenden weilt.

Nach den namenlosen Tagen begaben sich die Helden nochmals zur Ruine von Zamorrah, entdeckten jedoch nichts Interessantes, ausser die Spitze eines ehemaligen Turmes. Scheinbar bestand die Stadt ursprünglich aus vielen hohen Turmkonstruktionen.

Noch am selben Tag, fuhren die Helden auf dem Manahdi weiter nach Kunchom. Auf der Reise schwiegen sich Bäromar und Leomar größtenteils an. Leomar hatte, nach Bäromars Meinung, einen Befehl missachtet und wurde deshalb zu Strafarbeiten gezwungen, die Leomar geduldig und schweigsam auf sich nahm. Leomar und Janka sollten nicht mehr mit zu den Ruinen aufbrechen, allerdings konnte Leomar seinen Herren nicht alleine gehen lassen. Er hatte große Angst davor, dass er Bäromar nie wieder sehen würde. Er entschloss sich daher nachzukommen, um seinem Herren im Kampf beizustehen, falls das Ungetüm noch da gewesen wäre. Leomar sieht also nicht ein, warum er einen Fehler begangen haben sollte, doch irgendetwas in oder an ihm lässt Leomar seine Strafe mit geduld und ruhe tragen.

Am fünften Tage nach Samra erreichten die Helden die Stadt Borbra, in der sie an Land gingen. Alle bis auf Leomar, der immer noch seine Strafe geduldig hinnahm. Am siebten Tag der Reise, fuhren sie in den Hafen von Kunchom ein. Sie hatten die Stadt mit den vielen kalkweißen Mauern und Türmen erreicht.

Sonntag, 8. Juli 2007

Auf nach Kunchom (Rahja 1018 BF)

Die Helden hatten sich für mehrere Monate getrennt. Bäromar, Leomar und Leila hat es in die Heimat nach Weiden verschlagen. Dort verbrachten sie einige Zeit mit ihren Familien und nutzen die Ruhe, um sich für die noch bevorstehende harten Monate, Jahre - wer sollte das wissen?- vorzubereiten. Janka Daginen fohr weiter als Händlerin durch die Lande. Myrra suchte den Blautann auf, um die Hexen weiter zu informieren.

Nur Thallian Mandavar war von einer steten Unruhe geplagt. Seit ein, zwei Monaten war sie wieder da. Die Stimme die ihn seit den Ereignissen in Dragenfeld stets begleitete. Es war das almadine Auge, das auf der Suche nach Borbarad neue Hinweise gefunden hatte und Thallian dazu trieb, diesen Hinweisen nachzugehen. Seine Reise führte ihn bis nach Al´Anfa und in die südlichen Stadtstaaten. Dort konnte er einen der ehemaligen Getreuen Liscoms ausfindig machen: Urdo von Grisholm, der zwischen verschiedenen Borbaradianerzirkeln umherreist und zwischen ihnen vermittelt. Es gelang Thallian in Urdos Unterkunft einzudringen und etliche Briefe sicherzustellen. In den Briefen erfuhr er von diversen Zirkeln und auch von einigen Namen: Saya di Zerforika, Murak di Zeforika und anderen. Ein Brief war besonders interessant und vermutlich hatte Urdo ihn einem Beilunker Reiter abgenommen. Er war ziemlich zerschlissen, und dreckig, als hätte er öfters den Besitzer gewechselt. Doch das eigenartige war, dass er an die "Gezeichneten" adressiert war. Es war ein Brief von Delian von Wiedbrück, dem KGIA-Kommisar, denen die Helden schon das Leben gerettet hatten. Abgeschickt wurde er von Maraskan. Von einem Mann mit sechs Fingern wurde gesprochen und von einem gewissen Rayo Brabaker. Das reichte aus. Thallian reiste Umgehend nach Perricum ab, um sich dort ein Schiff nach Maraskan zu nehmen. Dort erfuhr er allerdings, dass die Seeblockade der Mittelländer keine Schiffspassage gewährte.

Einige Tage später erhielt, er eine Botschaft von Myrra und den anderen, die sich mit ihm in Gareth treffen wollten. Er wollte sich jedoch mit ihnen in Punin treffen und schrieb ihnen ebenfalls.

Die anderen Helden reisten zunächst an den Yaquir, um sich dort mit einigen Auelfen zu treffen, und sie vor dem Spährenschinder zu warnen und sie für einen gemeinsamen Kampf zu umwerben. Die Elfen wiesen sie jedoch zurück, denn dies war nicht ihr Kampf, wie sie es sagten.
Der Bote der die Helden im Auftrage Thallians erreichte, ließ ihre Enttäuschung, jedoch bald verfliegen. Thallian wartete in Punin auf sie und hatte wichtige Neuigkeiten. Er wusste zu berichten, dass Borbarad auf Maraskan war und sie alle berieten sich darüber, wie man am besten dort hingelange.

Noch am gleichen Abend, an dem die Helden in Punin ankamen, wurden sie vom "Raben" der Boronkirche zu einer Audienz eingeladen. Die Boronkirche hat ein wichtiges Anliegen. In den tiefen Kellergewölben des Puniner Tempels trafen die Helden auf den Raben, einen Golgariten und eine Geweihte aus dem Al´Anfaner Ritus. Die Kirche ist sich unsicher über die Situation auf Maraskan. Die jährliche Lieferung an Endurium-Erz ist nicht eingetroffen. Die letztjärige Lieferung wurde vor einem Jahr gestohlen. Die Kirche ging aber davon aus, dass sowas schon passieren kann. Aber nicht zweimal. Darum entsandten sie, einige Geweihte des Boron, um auf Maraskan nach dem Rechten zu sehen. Diese Gesandtschaft scheint aber nun spurlos verschwunden. Da die Boronkirche ein zwölftel des Enduriums bekommt,um Waffen wider die Nekromatie aus ihnen zu fertigen, ist es ihnen Wichtig, dass jemand herrausfindet was mit der Lieferung passiert ist. Die Helden willigen ein, da sie vermuten Borbarad könnte etwas damit zu tun haben. Sie erhielten den Segen des Raben und sind seither von einem dunklen Leuchten umgeben.

Die Reise soll über Kunchom gehen. Um nach Kunchom zu gelangen wählen die Helden unter Führung der Al´Anfanerin den Weg über den Rashstulswall und dann über den Mhanadhi nach Kunchom.
Kurz hinter dem Wall wurden sie von Khoramsbestien angegriffen, die sie jedoch abwehren konnten. Die anbrechenden namenlosen Tage wollen sie in Samra verbringen, einem Ort unweit der Ruinen von Zamorrah. Thallian hat bereits sein Interesse an der Erforschung der Ruinen bekundet...

Freitag, 29. Juni 2007

Bisherige Abenteuer

Die Spielsteinkampagne
  • Der Alchemyst
  • Die Einsiedlerin
  • Der Händler
  • Der Inquisitor

Ymras Vermächtnis (nicht veröffentlicht)

Das Kloster des wahren Glaubens (aus Anthologie Pfade des Lichts)

Madas Früchte (nicht veröffentlicht)

Staub und Sterne

Alptraum ohne Ende (Rückkehr der Finsternis)

Unsterbliche Gier (RdF)

Grenzenlose Macht (RdF)

Des Greifen Leid (Kurzszenario, Meister der Dämonen)

Der Hochkönig (Kurzszenario, MdD)

Pforte des Grauens (gerade begonnen, MdD)

Was bisher geschah...Greif und Hochkönig

Die Rückkehr aus dem Finsterkamm nach Greifenfurt endete mit einer Überraschung. Das gesammte Heer des Boten des Lichts Jariel Praiotin lagerte vor Greifenfurt. Es war auf dem Weg aus dem Bornland über Weiden und Greifenfurt, durch Andergast nach Elenvina, um weitere Gefolgsleute zu gewinnen. In Elenvina sollte es zur Entscheidung kommen, wer nun der wahre Bote des Lichts wird. Denn auch Hilberian Praiofold hatte sich zum Boten des Lichts ernannt. Er wartete mit seinem Heer in Elenvina auf Jariel. Sollte es zu keiner Friedlichen Einigung kommen, würde es zu einer blutigen Schlacht kommen, so hieß es.

Jariel wollte kein Blutvergießen und beauftragte die Helden, denen die Umstände auf Arras de Mott und die Rückkehr Borbarads zu Gute kamen, um Verbündete unter den Praioten zu finden, mit einer wichtigen und göttlichen Mission. Jariel hatte eine Vision, einen Fingerzeig Praios erhalten. Die Helden sollten die nach weiteren Fingerzeigen ausschauh halten und sie zusammentragen. Er erhoffte sich einen Hinweis, um das Schisma der Kirche zu beenden.

Diue Suche führte die Helden zunächst nach Elenvina, wo sie von Hilberian erfuhren, dass er ebenfalls keinen Krieg wollte und dass er sein Amt nur ablegen würden sollte Praios ihm einen Fingerzeig reichen. Zwei Orakelstädten sollten die Helden aufsuchen. Eine war Balträa, die andere lag im Finsterkamm. Auf Balträa, eine der Zyklopeninseln, mussten die Helden 3 Wochen fasten, um "rein" zu werden. Sie empfingen dort einen weiteren Fingerzeig. Ebenso wie im Finsterkamm, wo sie von Greifen errettet wurden, als sie an stenigen Klippen gegen Harpyien kämpften.

Am Ende fanden die Helden 13 Fingerzeige und lösten das Rätsel Praios. Jariel sollte Bote des Lichts bleiben. Hilberian legte sein Amt nieder und zog sich zur Buße nach Perricum zurück.

weiteres folgt...

Was bisher geschah...Grenzenlose Macht

under construction

Was bisher geschah...Unsterbliche Gier

under construction

Was bisher geschah...Alptraum ohne Ende

under construction

Sonntag, 24. Juni 2007

Was bisher geschah...Staub und Sterne

1013 BF erreichten die Helden Kunchom. Die Helden, das waren der Ritter Bäromar, sein Knappe Leomar, die Händlerin Janka Daginen und der Entdecker Ancaron Fuchsfell. Für das Gauklerfest war eine Sensation angekündigt: der Auftritt der da Merinals, einer aventurienweit bekannten Gauklerfamilie. Eigentlich waren sie immer pünktlich, doch dieses Jahr waren sie selbst am ersten Tage des Festes noch nicht erschienen. Am zweiten Tage jedoch eilte eine rampunierte Kutsche wie von Dämonen gejagt in die Stadt Kunchom. Die Aufschrift auf dem Wagen war verblasst, als wenn jemand mit einem Scheuerlappen darüber gerieben hätte. Es war eine Kutsche der da Merinals. Von Panik ergriffen konnten sie berichten, dass sie am Rande der gorischen Wüste - sie hatten diesen Weg gewählt, um den Kriegswirren zu entgehen - von einem unheiligen Wesen, das sich mit Staub und Sand vom Rand des Hochplateaus der Wüste gelöst hatte, angegriffen worden. Ihren zweiten Wagen auf dem Jasper und Colon da Merinal fuhren, mussten sie zurücklassen. Die Tochter der da Merinals stand derart unter Schock, dass sie nur noch apatisch vor sich hinstarrte. Vorbei war es mit Freude des Festes und die Helden machten am nächsten Morgen auf den Weg um nach dem zurückgelassenen Wagen zu suchen. Unter ihnen war auch Rafim, der Karawanenführer und Bukhar, ein Geschichtenerzähler, den die Helden auf dem Fest kennenlernen durften.

Beim Wagen angekommen, konnten sie nur nch Jaspers Tod feststellen. Der Wagen war auf einer Seite aufgerissen und die Farbe war auf der anderen Seite vollkommen abgescheuert. Die Helden machten sich auf die Suche nach Colon, der beim Wagen nirgends auffindbar war. Ihre Suche führte sie in die Gorische Wüste. Das Hochplateau erreichten sie durch eine Klamm, die Pforte der Toten genannt, den hier war eine Grabkammer für die gefallenen Soldaten aus dem Kriegszug gegen Borbarad vor 400 Jahren.

Freitag, 22. Juni 2007

Was bisher geschah...vor der Kampagne

Im Sommer 1012 BF reiste Bäromar mit seinem Knappen Leomar nach Elenvina, um dort das Turnier auf den Grenzfestspielen zu gewinnen. Bäromar ging tatsächlich als Sieger aus dem Turnier hervor. Von Elenvina aus sollte es zu einem Turnier in Gareth gehen und so buchten Bäromar und sein Knappe eine Überfahrt mit dem Schiff auf dem Großen Fluß. Auf dem Schiff begegneten sie weiteren Reisenden. Unter ihnen waren Ancaron Fuchsfell, ein Forscher, Janka Daginen, eine Händlerin aus dem Bornland und die Elfe Vilaya. Diese schicksalhafte Reise sollte diese Personen schon bald näher zusammenführen, als sie sich wünschten.

Am vierten Tag der Überfahrt retteten sie ein kleines Mädchen aus der Strömung des Flusses. Sie sei entführt worden, konnte aber fliehen, so ihre Worte. Sie sagte, dass es noch weitere Gefangene Kinder gäbe. Und so begann das Abenteuer der Helden. Natürlich konnten sie die Kinder, welche von einem alten Ritter, der nach ewiger Jugend trachtete, enführt worden sind, retten. Doch schon wenige Tage danach kamen Sie auf dem Landweg in ein altes Tal und konnten Trollen helfen, sich wieder in ihre Heimat zu wagen. Eine Schmieden und ein Druide lagen im Streit und deshalb benahmen sich alle Tiere und Elemente des Waldes Fremden gegenüber hoch aggressiv. Doch der Streit wurde dank der Helden beigelegt.

Nach den Erlebnissen in der Wildnis stießen die Helden nach Wochen wieder auf Spuren der Zivilsation. In einer kleinen Stadt konnten die Helden Streitigkeiten zwischen zwei Händlern beruhigen. Ihr folgender Weg führte sie wieder in die Wildnis, wo sie einem falschen Inquisitor und einem Zirkel von Hexen begegneten. Auch an diesem Ort gab es Probleme zu lösen. Doch hier sollte sich die Prophezeiung von der ein gefangener Achaz berichten konnte erfüllen. In jedem ihrer Abenteuer haben die Helden einen Bernstein gefunden. Hinweise auf ein großes Spiel, dass mit ihnen gespielt wurde. Archon Megalon war es, der den Geist einer Drachin geweckt hatte und sie überreden konnte, ihn nicht zu töten und auch keine anderen Menschen, wenn er ihr beweisen könne, dass die Menschen keine mindere Rasse sind. Die Helden waren seine Marionetten in diesem Spiel.

Die namenlosen Tage am Ende des Jahres verbrachten die Helden auf Burg Zankenblatt, bei Freunden der Familie von Trallop. In der Nähe der Burg entdeckten sie ein Unheiligtum Amazeroth und mussten sich gegen 13 Heshtotim zur Wehr setzen, die von den Rachegelüsten einer alten Frau gerufen wurden.

Anfang des Jahres 1013 BF machten sich die Helden auf zum alljährigen Gauklertreffen in Kunchom. Und dort nahm die eigentliche Geschichte ihren Anfang...

Feinde und Gegenspieler

Tharsonius von Bethana, der Bethanier, auch genannt Borbarad, der Sphärenschinder: Borbarads Geist wurde von Liscom von Fasar ins diesseits gerufen. Von Pardona hat Borbarad seinen neuen Körper erhalten. Die Helden haben Borbarad bisher zweimal gesehen, doch können sie die Ausmaße seiner Macht nur erahnen. Seit etwa zwei Jahren ist Borbarad nicht gesehen worden. Doch das almadine Auge sucht nach ihm...Er ist der Erzschurke der Kampagne.
Liscom von Fasar: Seinen ersten Versuch Borbarad ins Leben zurückzuholen konnten die Helden 1013 BF in der Gorischen Wüste vereiteln und Liscom mit Hilfe von Teclador töten. Durch Liscoms Pakt mit Thargunitoth gelang es ihm sein Leben zu verlängern um sein Ziel doch noch zu erreichen. Er wurde entgültig von den Helden vernichtet.

Korobar, der Schrecken der Tobimora: Der Schwarzmagier konnte auf dem Weg nach Dragenfels getötet werden. Er arbeitete mit Liscom von Fasar zusammen.

Pardona: Gegen die 5000 Jahre alte Dunkelelfe gab es keinen direkten Kampf. Sie konnte entkommen, nach dem sie Borbarad einen (fast) makelosen Körper geschöpft hatte.

Rayo Brabaker: Der Paktierer und Borbaradianer hat erstmals von sich sehen lassen, als er den Hammer Malmarok entwendete und die Helden ihn im Kampf herausgefordert haben. Er konnte jedoch mit einem Transversalisgürtel entkommen.

Domna Saya di Zerforika: Myrra wusste zu brichten, dass die Borabadianerin für die Rote Keuche im Horasreich verantworlich war und sie immer noch unter den Lebenden weilt.

Urdo von Grisholm: Der ehemlige Gehilfe von Liscom ist mittlerweile als Vermittler zwischen den unterschiedlichsten Borbadianerzirkeln unterwegs. Von ihm konnten die Helden in einem Briefwechsel mit Rayo Brabaker erfahren.

Murak di Zerforika, Sulman al´Venish, Harun al Matassa: Über die drei ist nicht viel bekannt. Sie stehen allerdings in Verbindung mit Urdo von Grisholm und gelten daher als potenzielle Anhänger Borbarads.

Personen die ihre Position noch nicht klar zu erkennen gegeben haben...

Archon Megalon: Über den Druiden wissen die Helden nicht viel. Seine Pläne scheinen mit denen der Helden überinzustimmen, doch haben sie seinen Zorn hervorgerufen, als die Helden den silbernen Schlangenreif nicht ihm gegeben haben, sondern selbst beansprucht haben.

Das Oberhaupt der weißen Gilde, Spektabiltät Saldor Foslarin: Der sture Zwerg tut die Reden der Helden als Lügengewäsch ab. Er verweigert die Unterstützung der weißen Gilde.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Verbündete und Freunde

Dschelef ibn Jassafer: Er ist der geheime Mentor der Helden und unterstützt sie nach besten Mitteln. Versucht derzeit etwas über die Sphärenturbationen herauszufinden.

Herzog Waldemar der "Bär": Der Herzog von Weiden ist der Herr und Onkel von Bäromar. Für ihn haben die Helden die Vampirplage in Weiden beseitigt.

Delian von Wiedbrück: Den KGIA Kommissar haben die Helden im Frühjahr 1015 kennengelernt. Er betrachtet die Helden mittlerweile als Freunde, auch wenn er sich schon lange nicht mehr hat sehen lassen.

Die Hexen vom Blautann: Nach dem Tod von Lutzelin, der ehmaligen Oberhexe, hat Gwynna die Hex ihren Posten eingenommen. Sie hat den Helden unterstützung durch Myrra von Branden zukommen lassen, die seither mit den Helden reist.

Die Familien von Streitzig und von Trallop: Die Eltern von Leomar und Bäromar sind sehr gastfreundschaftlich und haben den Helden schon häufiger Unterkunft gewährt.

Spektabilität Olorand von Gareth-Rothenfels: Der Leiter der Magier-Akademie in Perricum ist ein guter Freund Thallians und dient diesem als wichtiger Ansprechpartner, um die Anliegen der Helden in den Magiergilden zusätzliches Gewicht zu verleihen.

Der Erwählte Ucurian Jago und Großinquisitor Amando Laconda da Vanya: Obwohl er es nie öffentlich zugeben würde, ist Jago mittlerweile von den Worten der Helden überzeugt und wird sie aus dem Hintergrund unterstützen. Geleiches gilt für den Großinquisitor da Vanya.

Der Bote des Lichts Jariel Praiotin: Er verdankt den Helden die Aufklärung des Kirchenschismas. Sie werden Jederzeit zu ihm vorgelassen, wird ein Zusammenhang mit den Helden offiziell verschwiegen.

Ancaron Fuchsfell, Kind Marbos: Mit dem Entdecker sind die Helden Jahre zuvor gereist, bis Ancaron seine wahre Bestimmung gefunden hat. Er wurde kurz vor der ersten Begegnung mit Janka von einem Vampir zum Vampir gemacht. Er war unter Vampiren etwas besonderes, denn Praios Fluch lag nicht auf ihm. Jahre lang wurde er von einem Kind der Finsternis verfolgt und von ihm verführt. Sein Schöpfer Vlad lehrte Ancaron, wie er seine Fähigkeiten nutzen kann und versuchte ihn für sich zu gewinnen. In einem Kampf zwischen einer Tochter Marbos und Vlads erfüllte sich das Schicksal von Ancaron. Er ging mit der Tochter um selbst ein Kind Marbos zu werden. Bei der Vampirplage 1016 BF in Weiden, sahen die Helden ihn ein letztes Mal.

Die Fey Vilaya: Vilaya begleitete die Helden über ein Jahr lang. Sie war auf der Suche nach Heilung. Auf ihr lag ein Fluch, der sie aus ihrer Sippe verbannt hatte. Sie verfiel regelmäßig dem Blutrausch, und suchte nach Hilfe. Die Elfe erlebte noch die Wiedergeburt Borbarads Geist, bevor sie sich ganz in die Obhut einer Swafnirgeweihten begab und die restlichen Helden in ihr Schicksal gehen ließ.

Die Helden

Seine prinzliche Majestät und Träger des silbernen Schlangenreifs Bäromar Askir Thorkar von Trallop: Weidener Ritter im Dienste seines Onkels Waldemars dem "Bären".

Seine Wohlgeborenheit Leomar Helmrecht von Streitzig: Knappe des Ritters

Trägerin des wandelnden Bildnises und Hüterin von Aeserion Janka Daginen: Zibilja aus dem Norden, die sich mittlerweile als Händlerin verdingt.

Träger des almadinen Auges und wohlgelehrter Herr Thallian Mandavar: Magier aus Perricum, der sich voll und ganz dem Kampf gegen Borbarad gewidmet hat.

Leila Alfahan: Streunerin aus Manadhistan

Ihre Wohlgeborenheit Myrra von Branden: Bornländische Hexe, die durch die Rote Keuche entstellt wurde.

Montag, 11. Juni 2007

Inhalt dieses Blogs

Hier werden die Geschehnisse unserer Heldengruppe in der Kampagne um die sieben Gezeichneten aufgeschrieben und hinterlassen. Die sogenannte G7 Kampagne ist Teil der aventurischen Geschichte, die sich um die Wiederkehr Borbarads und den Kampf gegen den dunklen Magier und Halbgott rangt.

Aventurien ist eine Spielwelt, die sich dem Regelsystem des Schwarzen Auges bedient.