Montag, 23. Juli 2007

Im Auge des Sturms (Mitte Praios 1019 BF)

Nach Ankunft in Khunchom, wurden erste Vorbereitungen zur Überfahrt nach Maraskan getroffen. Die Geweihte aus dem Al´Anfaner Ritus wurde kurzfristig mit wichtigerem Beauftragt und überreichte den Helden eine Kiste, mit vielen Dingen: Heiltränke, Antidote und 200 Dukaten. Thallian und Janka versuchten zunächst bei der Drachen-Ei Akademie vorstellig zu werden. Sie kauften einige Heiltränke und Zaubertränke und Thallian gab ein Artefakt in Auftrag. Leomar kaufte dort später ebenfalls zwei Heiltränke und ein Antidot sowie einen Unsichtbarkeitsring. Thallian und Leomar machten sich getrennt auf den Weg ins Maraskaner Viertel der Stadt, um etwas mehr über die Insel herrauszufinden. Viel war das jedoch nicht. Doch man erzählte ihnen jeweils das Gleiche. Die Insel ist Gefährlich. Alles, selbst das Wasser, sei vergiftet. Eine feuchte Dschungellandschaft mit verschlungenen Pfaden.

Bäromar und Leomar, die beim anlegen des Schiffes im Hafen begonnen hatten, die passende Wahl der Rüstung für Maraskan zu diskutieren, holten sich Rat bei einem Schmied. Leomars Wahl viel auf einen Kürass, Bäromars war die leichte Plattenrüstung. Den restlichen Tag verbrachten alle damit, sich noch mit Hängematten und anderen Reiseutensilien einzudecken.

Am Abend begaben sich Thallian, Bäromar und Leomar noch in den Schankraum um den von Leomar im Maraskanerviertel erworbenen Palmenwein zu trinken. Thallian erzählte ihnen, dass Sie morgen früh ein Schiff namens Perlbeisser ausfindig machen sollten.

Die Perlbeisser war ein 36 Mann starkes Schiff, welches Dattelöl geladen hatte und Geschützteile schmuggelte, wie die Helden später rausfanden. Der Kapitän des Schiffes war ein Man namens dfsgvdf. Das Schiff legte noch am Mittag ab, und ließ bald darauf den Hafen von Khunchom hinter sich. Der WInd war günstig und Maraskan sollte, Zwischenfälle nicht mit eingerechnet, zwei Tage dauern.

Am 2. Reisetag wurde die See unruhiger und am Horizont tauchte eine Flagge auf. Ein mittelreichesches Patrouillienschiff, dass zur Seeblockade Maraskans gehörte. Sie konnten dem Schiff entgehen ohne gesehen zu werden. Als jedoch ein zweites Schiff am Horizont auftauchte, dass genau auf sie zu hielt, hieß es Verhandeln. Der Kapitän konnte mit einigem glitzernen "Verhandlungsgeschick" eine Passage nach Maraskan erwirken, obwohl die Soldaten bei einer Durchsuchung die geschmuggelten Geschützteile entdeckten.

Wenige Stunden später rutschte alle das Herz tief in die Hose. Dunkle Wolken zogen am Himmel auf und die schwarze Wand schob sich langsam auf ihr Schiff zu - ein Rondrikan, der Schlimmste aller Stürme.

Den Sturm konnten sie nicht umfahren, und so fegte er mit aller Heftigkeit über die Helden hinweg. Die Ölfässer wurden im wankenden Schiff umhergeworfen und Schlugen ein Leck in die Flanke des Schiffes, welches der Magier mittels eines Fortifex schließen konnte. Drei Stunden tobte der Sturm, das Schiff verlor zwei Masten und fünf Männer. Die schwerverletzten wurden unter Deck gebracht und der Magier begann fünf auf magische Weise zu heilen. Leomar gab einem anderen einen seiner magischen Heiltränke. Noch war Ruhe und direkt über dem Schiff war ein Loch in der Wolkendecke und man konnte strahlend blauen Himmel sehen. Es war mittem im Auge des Sturms...

1 Kommentar:

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